Das Theodor-Fliedner-Heim verfügt über insgesamt 38 Pflegeplätzen für Hör- und Sprachbehinderte Menschen, davon sind drei eingestreuten Kurzzeitpflegeplätze.

Alle Zimmer sind hell und freundlich gestaltet, mit Lichtklingel, vorbereitetem Telefon bzw. Faxanschluss, Sat-Anschluss und mit behindertengerechten Bädern (WC, Dusche, Waschbecken) ausgestattet.

Selbstverständlich können die Bewohner auf Wunsch ihre eigenen Möbel mitbringen.

In unserem Haus finden Sie außerdem einen Frisiersalon und Fußpflege.

Grundriss des Theodor-Fliedner-Heimes

Verschaffen Sie sich einen Überblick

Anhand des folgenden Grundrisses können Sie sich einen Überblick über unser Gebäude verschaffen. Fahren Sie dazu einfach mit der Maus über ein Stockwerk oder tippen Sie mit dem Finger darauf.

2. Obergeschoss
1. Obergeschoss Erdgeschoss

Wohngruppe nach dem Prinzip der Hausgemeinschaft

für gehörlose demente Menschen

Im Erdgeschoss unseres Haus befindet sich die Wohngruppe nach dem Prinzip der Hausgemeinschaft für gehörlose demente Menschen.

Das Angebot ist für 14 gehörlose, an Demenz erkrankte Bewohner/-innen und richtet sich nach den Bedürfnissen der individuelle Biographie und soll so eine selbstbestimmte Pflege und Betreuung gewährleisten. Die Gemeinsamkeit wird durch die wohnliche Küche und das Wohnzimmer gefördert. Der Gemeinschaftraum hat direkten Anschluss an den Garten mit großer Terrasse.

Es befinden sich 12 Einzelzimmer und 1 Doppelzimmer in der Wohngruppe.

Vollstationäre Pflegeplätze

für Hör- und Sprachbehinderte pflegebedürftige Menschen

Des Weiteren befinden sich insgesamt 24 vollstationäre Pflegeplätze für Hör- und Sprachbehinderte pflegebedürftige Menschen.

17 Bewohner wohnen im 1. Obergeschoß des Stammhauses, der Villa und im Neubau. Hier gibt es 15 Einzelzimmer und 1 Doppelzimmer.

Im 2. Obergeschoß wohnen 7 Bewohner in Einzelzimmern, hier haben die Bewohner auch die Möglichkeit in einem kleinen Gemeinschaftsbereich zusammen zu sitzen.

Gemeinschaftsräume

Gemeinsam leben

Des Weiteren stehen allen Bewohnern für das Gemeinschaftsleben eine Speisesaal und ein Wohnzimmer in der Villa zur Verfügung. Der Bewohner kann über den Aufzug alle Räumlichkeiten barrierefrei erreichen. Den Bewohnern stehen eine Terrasse und weitere Sitzmöglichkeiten um das Haus herum zur Verfügung. Es gibt die Möglichkeit einen Rundgang um die Einrichtung zu machen.

Geschichte

des Hauses Neuenkamper Straße 29

Ein kurzer Überblick über die Geschichte unseres Hauses:

1926-1928

wurde das Haus von Hermann und Emmi Bick in Anlehnung an den Barockstil umgebaut. Die „Patriziervilla“ erhielt unter der Bevölkerung Höhscheids bald die Bezeichnung „Benrather Schlösschen“.

1945- 1947

endet die private Nutzung.

1948

die Kirchengemeinde Solingen und das Evangelische Hilfswerk erwerben die Liegschaft und das Haus wird zum Altenheim, es erhielt dann den Namen „Theodor-Fliedner-Heim“.

1956/1957

ging das Altenheim in den Besitz des Ev. Kirchenkreises Solingen über.

1963

erfolgt ein Wechsel in die Trägerschaft. Der neu gegründete „Verein Theodor-Fliedner-Heim“ tritt an die Stelle des Kirchenkreises, mit dem ein Pachtvertrag abgeschlossen wurde.

1970

wurde für das damalige Altersheim ein Ersatz gesucht, da die steigenden Anforderungen nicht mehr entsprechend waren.

1982

zogen die Heimbewohner von der Neuenkamper Straße in das neuerrichtete „Ev. Altenzentrum Ohligs“ um.

1983

das „Benrather Schlösschen“ behält den Namen Theodor-Fliedner-Heim und wurde zur Einrichtung für gehörlose Menschen. Der KSV schließt einen Pachtvertrag mit der „Arbeitsgemeinschaft zur Förderung Hör- und Sprachgeschädigter im Raum Solingen“.
Im Januar zogen die ersten gehörlosen Mieter und einige Bewohner ein. Das Theodor-Fliedner-Heim wurde zur Sondereinrichtung zum Alten- und Pflegeheim und zur Begegnungsstätte für Gehörlose.

1991

begannen die Planungen des neuen Anbaus.

1993

waren die Arbeiten im „Benrather Schlösschen“ und der Neubau abgeschlossen.

2016

begann die nächste Bauphase. Im Rahmen des Wohn- und Teilhabegesetzes wird die Einzelzimmerquote erhöht.

2018

Das Angebot wird mit einer „Wohngruppe nach dem Prinzip Hausgemeinschaft für gehörlose demente Menschen“ erweitert. Die Arbeiten sollen im Sommer 2018 beendet sein.

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Gerne helfen wir Ihnen mit weiteren Informationen. Am liebsten in einem persönlichen Gespräch.

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